Webseite erstellen: KI, Agentur oder freie Designerin?
KI, Werbeagentur oder freie Designer – wer macht deine Webseite? Ein ehrlicher Vergleich für kleine Betriebe und Soloselbständige in Karlsruhe.
Du brauchst eine neue Webseite, deine bestehende passt nicht mehr.
Und jetzt stehst du vor einer Frage, die sich im ersten Moment einfach anhört:
Wer macht das eigentlich für mich? Kann ich eine Webseite auch selbst erstellen?
Die Möglichkeiten sind da. Baukastensysteme, KI-Tools, Agenturen, Freelancer.
Überall wird etwas versprochen. Günstig. Schnell. Professionell. Manchmal alles auf einmal.
In meiner langjährigen Arbeit mit Handwerksbetrieben, Soloselbständigen und kleinen Unternehmen erlebe ich immer wieder dieselbe Situation: Jemand hat sich für einen Weg entschieden, ohne wirklich zu wissen, was er bekommt.
Manchmal passt es und führt zum Ziel. Oft nicht.
Dieser Beitrag hilft dir, die drei häufigsten Wege zu verstehen:
Selbermachen mit KI und Baukastensystemen, machen lassen über Werbeagenturen oder freie Designer*innen.
Du bekommst Unterstützung, einzuschätzen, welcher davon zu deinem Betrieb, deinem Budget und deinem Alltag passt.
Ich empfiehle dir keinen bestimmten Weg, sondern zeige dir einen ehrlichen Vergleich.
Auch wenn ich dir am Ende natürlich meine eigene Einschätzung mitteile.
In diesem Artikel erfährst du:
- Welche drei Wege es gibt, eine Webseite erstellen zu lassen
- Was KI-Tools und Baukastensysteme wirklich leisten können
- Wann eine Werbeagentur sinnvoll ist und wann nicht
- Was freie Designer*innen für kleine Unternehmen anders machen
- Wie sich die drei Optionen bei Kosten, Zeit und Ergebnis unterscheiden
- Welcher Weg für dein Unternehmen langfristig funktioniert

Hallo, ich bin Petra.
Ich helfe Selbständigen, Vereinen und Projekten dabei, gesehen zu werden. KI? Templates? Alles Werkzeuge. Meine Gestaltung ist genauso individuell wie du.
Drei Wege, eine Webseite zu erstellen
Wer eine Webseite braucht, hat heute mehr Möglichkeiten als je zuvor.
Das klingt zwar gut, macht dir die Entscheidung aber nicht unbedingt einfacher.
Die drei Wege, die in der Praxis am häufigsten gewählt werden, sind:
- selbst machen mit einem Baukastensystem oder KI-Tool,
- eine Werbeagentur beauftragen oder
- mit freien Designern zusammenarbeiten.
Alle drei können funktionieren. Die Frage ist, für wen und unter welchen Voraussetzungen.
Entscheidend sind dabei diese Punkte:
- wie viel Zeit du investieren kannst,
- wie viel Budget du hast, wie individuell deine Webseite sein soll und
- was sie langfristig leisten soll.
Eine digitale Kurzinfo über dich hat andere Anforderungen als eine Webseite, die aktiv Anfragen generieren soll.
Schau dir die drei Optionen in Ruhe an – und dann entscheide.
Option 1
Selbst machen mit KI oder Baukastensystem
Kostenlose Websysteme wie Wix, Wordpress oder der Website-Baukasten deines Hosting-Anbieters wie Ionos oder Strato versprechen einen schnellen Einstieg. Template auswählen, Texte einfügen, Bilder hochladen – und die Seite ist online.
KI-Erweiterungen oder Tools wie ChatGPT können dabei helfen, erste Texte zu formulieren.
Technisch ist das heute tatsächlich möglich, auch ohne Vorkenntnisse.
Was dabei oft unterschätzt wird:
- Eine Webseite besteht nicht nur aus Technik.
- Du musst entscheiden, welche Leistungen du zeigst und wie du sie beschreibst.
- Du musst Bilder auswählen, Struktur überlegen, Texte formulieren.
Das kostet Zeit – Zeit, die du eigentlich in dein Unternehmen steckst.
KI-Tools kennen außerdem dein Unternehmen nicht. Sie liefern Texte, die sich für viele Betriebe ähnlich lesen.
Was fehlt, ist das Persönliche: deine Arbeitsweise, deine Kunden, dein Angebot in deinen Worten.
Und noch etwas:
Du passt dich der Template-Vorlage an, nicht umgekehrt, wie es sein sollte.
Sobald du dich authentisch zeigen möchtest, merkst du, dass das System das nicht hergibt.
Für wen das trotzdem sinnvoll sein kann:
Wenn du nur deine Kontaktdaten und ein paar Infos online stellen möchtest, kann ein Baukasten reichen.
Wenn deine Webseite aber Anfragen bringen soll, stößt du damit schnell an Grenzen.
Option 2
Eine Werbeagentur beauftragen
Werbeagenturen bieten in der Regel ein breites Leistungsspektrum.
Strategie, Design, Text, Technik – alles aus einer Hand. Das klingt praktisch und ist es auch, unter bestimmten Voraussetzungen.
Agenturen arbeiten mit Teams aus Spezialisten.
Das bedeutet: Mehrere Personen sind an deinem Projekt beteiligt.
Eine Projektmanagerin koordiniert, ein Designer gestaltet, ein Texter schreibt, eine Entwicklerin setzt um.
Das kann gut funktionieren, bedeutet aber auch:
- Du hast selten eine feste Ansprechperson, die dein Unternehmen wirklich kennt.
- Dazu kommen hohe Kosten. Agenturen haben feste Strukturen und entsprechende Preise.
Für größere Unternehmen mit komplexen Anforderungen kann das sinnvoll sein.
Für einen Handwerksbetrieb oder eine Soloselbständige ist das oft schlicht zu viel. Sowohl vom Budget als auch vom Aufwand her.
Außerdem dauert der Prozess lange.
Briefings, Abstimmungsrunden, Freigaben. Bis die Webseite online ist, sind Monate vergangen.
Und wenn danach etwas geändert werden soll, läuft das wieder durch die Agentur mit entsprechendem Zeitaufwand und Kosten.
Für wen das trotzdem passt:
Wenn du ein größeres Budget hast, ein komplexes Projekt planst und eine vollständige Rundum-Betreuung suchst, kann eine Agentur die richtige Wahl sein. Für kleine Betriebe mit überschaubarem Angebot ist das meistens mehr als benötigt wird.
Option 3
Mit freien Designern zusammenarbeiten
Freie Designerinnen und Designer arbeiten selbständig und meist direkt mit dir. Kein Projektmanager dazwischen, keine langen Abstimmungswege. Du sprichst mit der Person, die deine Webseite tatsächlich umsetzt.
Das hat einen konkreten Vorteil:
Wer dich von Anfang an begleitet, kennt dich persönlich, versteht, wie du arbeitest, für wen dein Angebot ist und was es wirklich ausmacht. Das zeigt sich dann auf deiner Webseite.
Freie Designer*innen sind in der Regel günstiger als Agenturen, weil keine großen Strukturen dahinterstecken. Gleichzeitig ist die Qualität stark davon abhängig, wen du beauftragst. Nicht jede freie Designerin denkt strategisch, nicht jede bringt Erfahrung mit kleinen Betrieben mit.
Worauf du achten solltest:
- Kann die Person Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung zusammen denken?
- Kennt sie Betriebe wie deinen?
- Und was passiert nach dem Online-Gang der Webseite – wer kümmert sich um Aktualisierungen und Technik?
Freie Web-Designer*innen, die dich langfristig begleiten, ist für viele kleine Betriebe die sinnvollste Lösung.
Du hast eine feste Ansprechperson, kurze Wege und eine Webseite, die wirklich zu dir passt.
Für wen das passt:
Wenn du eine individuelle Webseite möchtest, persönlichen Kontakt schätzt und jemanden suchst, der deinen Betrieb versteht und langfristig begleitet.
Der direkte Vergleich:
Kosten, Zeit, Ergebnis
| KI / Baukasten | Werbeagentur | Freie Designer | |
|---|---|---|---|
| Kosten | Gering bis kostenlos | Hoch | Mittel |
| Zeitaufwand für dich | Hoch | Mittel | Gering |
| Individualität | Gering | Hoch | Hoch |
| Persönlicher Kontakt | Keiner | Eingeschränkt | Direkt |
| Langfristige Betreuung | Selbst | Kostenpflichtig | Möglich |
| Für kleine Betriebe | Bedingt | Selten sinnvoll | Gut geeignet |
Was dieser Tabellen-Vergleich nicht zeigt:
- Der Zeitaufwand beim Selbermachen wird fast immer unterschätzt. Stunden, die du in Templates, Texte und Einstellungen steckst, fehlen dir im Tagesgeschäft. Und wenn das Ergebnis trotzdem nicht das ist, was du dir vorgestellt hast, fängst du von vorne an.
- Bei einer Agentur zahlst du nicht nur für die Webseite, sondern auch für Strukturen, die du als kleiner Betrieb gar nicht brauchst.
- Freie Designer*innen, die Konzeption, Gestaltung und Technik zusammen denken und dich danach weiter begleiten, sind für die meisten kleinen Betriebe der direkteste Weg zu einer Webseite, die langfristig für dich arbeitet.
Meine Meinung, was für kleine Betriebe wirklich funktioniert:
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Handwerksbetrieben, Soloselbständigen und kleinen Unternehmen im Raum Karlsruhe.
Und ich erlebe immer wieder dasselbe:
Wer einmal Zeit und Geld in eine Lösung gesteckt hat, die nicht passt, ist danach skeptischer und vorsichtiger.
Ein Baukasten oder kostenloses Websystem kann ein erster Schritt sein. Aber wenn deine Webseite Anfragen bringen soll, dein Angebot klar zeigen und mit deinem Betrieb wachsen soll, reicht das meistens nicht.
Eine Agentur kann viel leisten. Aber für einen kleinen Betrieb ist der Aufwand oft unverhältnismäßig – sowohl finanziell als auch zeitlich.
Was für die meisten meiner Kunden funktioniert:
- eine Webseite, die individuell konzipiert und gestaltet wird,
- sich einfach aktualisieren lässt und
- von jemandem betreut wird, der den Betrieb kennt.

Ohne Agenturgehabe, ohne lange Wege, ohne versteckte Kosten. Technische Wartung und Pflege übernehme ich für dich.
Inhaltliche Änderungen kannst du selbst vornehmen oder du gibst das ebenfalls ab. Beides ist möglich.
Wenn du wissen möchtest, welcher Weg für dein Unternehmen sinnvoll ist, schaue ich mir das gerne gemeinsam mit dir an.
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.